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Qigong
Qigong Grundübung
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Wenn die Luft draußen schlecht ist, bleiben wir drinnen,
ansonsten sorgen ein schattiges Plätzchen im Freien oder ein geöffnetes Fenster für
Frischluft. Wir lockern unsere Kleidung oder ziehen etwas aus. Barfuß oder auf Strümpfen
übt es sich am besten, flache Schuhe sind auch OK. Die Arme sollten möglichst viel
Bewegungsfreiheit haben. Wir lockern Schultern, Arme, Hände, Rücken, Hüfte, Beine und
Füße durch leichtes Schütteln. Wir ziehen ein paar Grimassen, grinsen und entspannen
dann unser Gesicht. Der Blick wird ganz weich und geht in die Ferne, dabei können die
Augen geöffnet oder geschlossen sein. Wir stellen uns gleichmäßig auf beide Füße und
selbst wenn wir nur für 5 Minuten üben wollen, wählen wir unseren Stand so, als ob wir
eine deutsche Eiche wären und bis in alle Ewigkeit so stehen bleiben wollten. Wir atmen
ein,zwei, dreimal tief ein, lassen die Luft mit einem gedachten oder hörbaren Seufzer
wieder heraus und denken: |
| Ich übe jetzt ganz allein
für mich! Viele wichtige Dinge habe ich bereits erledigt und andere werde ich noch tun,
aber im Moment ist diese Übung das wichtigste. Die Welt dreht sich eine zeitlang ohne
mich weiter. Ihre Geräusche und Bilder verblassen, während ich mich immer mehr in meine
Übung versenke. |
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Wir atmen leicht und ohne Anstrengung durch die Nase ein und
stellen uns dabei vor, wie sich der Atem tief im Bauch sammelt. Dann beginnen wir durch
die Nase auszuatmen, heben unsere Arme, strecken dabei die Finger soweit wie möglich
locker von uns weg und sammeln unser Bewußtsein in den Fingerspitzen. |
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Wir atmen weiter aus und achten darauf, daß die Schultern
entspannt bleiben und sich nicht heben. Manchmal hilft dabei die Vorstellung, daß jemand
unser Hände an den Fingerspitzen nach außen und oben zieht, während unser Schultern
durch die Schwerkraft ganz natürlich sanft nach unten sinken. |
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Wir bringen die Hände vorn auf etwa eine Handbreite
zusammen und beginnen, sanft wieder durch die Nase einzuatmen. Wir ziehen die Hände etwas
heran und lassen sie wie auf einem Luftkissen nach unten sinken, wobei die Ellbogen locker
nach unten hängen, unsere Aufmerksamkeit weiter in den ausgestreckten Fingerspitzen
bleibt und sich der Atem leicht und tief im Bauch sammelt. |
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Während das Einatmen sanft ausklingt, führen wir die
Hände weiter nach unten an die Seite und wieder in die Ausgangsposition "Deutsche
Eiche". Wir beginnen erneut, durch die Nase auszuatmen und die Hände zu heben.
Wir erlernen diese Übung schrittweise, indem wir zunächst den groben Bewegungsablauf
üben, entspannt atmen und später Bewegung und Atmung miteinander kombinieren und weitere
Feinheiten aus dem Text hinzunehmen. Übung macht den Meister! |
Dieser Text und weitere Infos zum Tai Chi sind im Internet verfügbar
unter http://www.Wushu-Zentrum.com
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